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Theoretisch hat das vom Stromnetz gelieferte Signal eine einwandfreie Sinusform, deren Werte den Spezifikationen der Anlagen, der Ausrüstung und der Geräte entsprechen, die sie versorgen. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus: Das Stromnetz ist zahlreichen Störungen ausgesetzt, darunter auch Spannungsschwankungen, die häufig auftreten und den Verbrauchern, insbesondere den empfindlichsten, erheblichen Schaden zufügen können.
Elektrische Störungen sind sehr vielfältiger Natur und werden von der europäischen Norm EN 50160 abgedeckt, in der die Mindestgrenzwerte für die Produktqualität von Niederspannungsnetzen bis 150 kV festgelegt sind. Diese Norm definiert die Merkmale, die den Effektivwert der Spannung beeinflussen, sowie weitere Merkmale, die sich auf andere Aspekte der Wellenform beziehen.
Die Liste ist sehr lang: schnelle Schwankungen (Flicker), Spannungsschwankungen aufgrund von Lastschwankungen, vorübergehende Spannungseinbrüche, kurze Stromunterbrechungen, Spannungsoberschwingungen (Verzerrungen), Ungleichgewichte und Spannungsstöße.
Wie man sieht, sind die potenziellen Auswirkungen auf die Qualität der Stromversorgungssignale vielfältig und häufig, mit Folgen, die für Unternehmen und Organisationen in Bezug auf Kosten und Ansehen sehr schwerwiegend sein können.
Wie man eine stabile Spannung sicherstellt
Dies zu verhindern, ist genau die Aufgabe von Geräten wie unterbrechungsfreien Stromversorgungsanlagen (USV/UPS) und Spannungsstabilisatoren. Die Aufgabe der Stabilisatoren besteht insbesondere darin, eine stabile Spannung zu gewährleisten, die vor allem von den Lasten benötigt wird, die am empfindlichsten auf solche Schwankungen reagieren. Der Schutz, den sie bieten, ist vor allem bei hochsensiblen Anwendungen wie Werkzeugmaschinen, medizinischen Geräten, Aufzügen, Produktionslinien und Antrieben aufgrund ihres Leistungsbereichs und ihres sehr reaktiven Profils notwendig, die stark von Spannungsschwankungen betroffen sind.
Die Dauer dieser Schwankungen kann je nach ihrer Ursache sehr kurz sein, nur wenige Millisekunden, oder sie können Sekunden, Minuten oder sogar Stunden dauern. Die Ursachen können funktioneller Art sein und reichen vom Zu- und Abschalten großer Lasten vom Netz bis zum Anlaufen von Motoren oder Überspannungen von Generatoren. Sie können auch auf eine schlechte Regulierung durch den Verteiler oder strukturelle Gründe wie eine unzureichende Dimensionierung der Stromleitungen zurückzuführen sein.
In allen Fällen kann der Spannungsstabilisator die beste Lösung bieten. Der Katalog von Salicru umfasst daher zwei Stabilisatorenserien: RE3 und EMi3. Die RE3-Stabilisatoren sind in einphasiger und dreiphasiger Ausführung erhältlich und verfügen über eine völlig unabhängige Regelung, um Lastungleichgewichte auszugleichen. Sie sind außerdem mit einem statischen Bypass ausgestattet, um die Kontinuität der Versorgung im Falle eines Fehlers zu gewährleisten. Bei der Serie EMi3 erfolgt die Regelung über einen Steuerschaltkreis, so dass die Spannung an den Booster-Transformator in Reihe geschaltet wird, entweder in oder gegen die Phasenrichtung, um den Nennwert der Ausgangsspannung zu erhalten. Die Serie RE3 besteht aus elektronischen Stabilisatoren von 300 VA bis 200 kVA, während die Serie EMi3 aus servomotorischen Stabilisatoren von 5 kVA bis 375 kVA besteht.















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